Zur Sonne, zur Freiheit.

GS & XTZ an der Elbe3 Grad und Sonnenschein. Erste gemeinsame Ausfahrt mit GS und XTZ. Nach vielen Stunden der Zerlegung und des Zusammensetzens ist die XTZ startklar.

Die ersten 60 Kilometer führen zu zwei Erkenntnissen:

XTZ raucht noch etwas und Onkel Olli bestellt sich eine hohe Windschutzscheibe.

Habe seit dieser Tour auch kein Spott mehr über meine bespoilerte Touringscheibe ertragen müssen. Sogar über die Anschaffung eines Helmes mit Visier wird laut nachgedacht.

Weitere Schwachheiten gestattet sich Olli jedoch nicht, sondern zeigt sich vielmehr als harter Knochen: Er  jammert nicht, deutet lediglich mit eingefrorener Miene und steifen Fingern auf seine Jeansumhüllten Knie und sieht insgesamt „etwas keeßig“ aus. In schwere und unelegante Schutzkleidung wird kein Cent mehr investiert: Es ist alles vorhanden. Vor Marokko noch die Protektoren in die Kevlarjeans geschoben und aufgesattelt.

Ehre und Anerkennung verstreuen die Töchter und Söhne der Wüste nicht wahllos unter all den miminalmutigen Schutzbriefreisenden.

Mein Plan ist ein anderer: Bewunderung der Massen durch Maximalausstattung. Der Orient, wie ich ihn bisher kenne, lässt auf der Tonleiter zwischen Staub und Glanz, Sand und Pracht, Mangel und Überfluss einige Sprossen aus. Und beide Enden dieser Oktave werden von unseren Maschinen hervorragend bespielt.

2 Gedanken zu “Zur Sonne, zur Freiheit.

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